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Spiralbohrer mit Morsekegelschaft Aufnahme

Spiralbohrer mit Morsekegel – die Profibohrer aus dem Bohrcraft Shop


Ein Spiralbohrer wird in der Regel in ein Bohrfutter eingespannt. Das ist meist ein Zahnkranz- oder ein Schnellspann- oder ein Zahnkranzfutter mit Spannkraftsicherung für Borhammer (SDS-Futter). Ein derartige Werkzeugaufnahme, zum Beispiel in einer Bohrmaschine ist doppelt, einerseits gibt das Bohrfutter das Drehmoment weiter, andererseits steckt ein Tool im Futter: der Spiralbohrer. Dabei lässt sich ein stabiles Drehmoment ermöglichen und ein besserer Rundlauf für präziseres Bohren mit einem Spiralbohrer mit Morsekegel. Da der Morsekegel durch seine Kegel und der Reibkraft fest ist, muss er auch nicht mit Kraft eingebracht werden. Diese Bohrer haben wir in unserem Bohrcraft Shop für Sie in hochwertiger Qualität von weltweit führenden Markenherstellern im Angebot.

Geeignet sind die Spiralbohrer mit einem Morsekegel vor allem für Werkstoffe wie Edelstahl, zum Beispiel V2A und V4A und legierten oder unlegierten Stählen oder Stahlguss, Grauguss, Temperguss sowie Kupferlegierungen, Neusilber, Graphit und Sintereisen bei hoher Zugfestigkeit. Die hochwertigen Spiralbohrer mit Morsekegel sind aus Spezialstahl und meist mit fünf Prozent Kobalt legiert und haben eine lange Standzeit, eine gute Hitzeresistenz und geben die Späne schnell frei ohne sie zu verschweißen. Außerden braucht man keine große Vorschubkraft beim Bohren wegen des optimalen Anschliffwinkels. In der DIN 345, der aktuellen Ausgabe 11.2006 sind die Ausführung, Maße sowie Toleranzen für Spiralbohrer aus Schnellarbeitsstahl mit Morsekegelschaft festgelegt. Der Morsekegel oder Morsekonus wird in der Beschreibung mit MK abgekürzt. Es ist eine genormter Form des Werkzeugkegels, zum Beispiel am Ende eines Spiralbohrers und zum Einspannen in eine Werkzeug- oder Bohrmaschine gedacht. Der Namensgeber war der amerikanische Konstrukteur Stephen Morse, der 1864 eine noch heute (mit über 25.000 Schneidwerkzeugen) existente Werkzeugfirma in den USA gründete. Stephen Morse wollte beim Antrieb der Spiralbohrer ein stärkeres Drehmoment beim Bohren zulassen und eine höhere Drehzahl, ohne einen Bruch des Bohres zu riskieren. So entwickelte er die Kegelschaftserie. Davon wurden zwei Sätze von Meisterstücken zusammengestellt, ein Satz schickte man an das Bureau of Standards nach Washington, D.C. Es wurde als nationaler Standard angenommen. Der andere Satz blieb bei der Firma Morse. Stephen Morse trat wegen Differenzen mit dem Vorstand 1868 zurück. In der Jahrhundert-Ausstellung im Jahr 1877 von Philadelphia wurden erstmalig Morse-Werkzeuge gezeigt. Die Morseprodukte erreichtenn einen internationalen Ruf der Qualität und wurden nicht nur in den Vereinigten Staaten sondern auch in England, Russland sowie Deutschland verkauft. Die Morsekegel sind nach DIN 228 genormt und in sieben Morsekegel unterteilt MK0 bis MK6, die sich in den Durchmessern und gegebenenfalls der Hülse und dem Kegelverhältnis (sehr geringfügig) unterscheiden. Der Durchmesser (9,045 - 63,348) wird am dicken Ende des Kegels gemessen (nicht der dünnere Zapfen) und der Abstand ist der gerade Teil am Ende des Kegels (3 - 8 mm). Eine Weiterentwicklung der Morsekegel sind die Steilkegel (SK), die wie die Morsekegel außen eingespannt werden. Des Weiteren hat man die Hohlschaftkegel (HSK), die man innen einspannt und die höhere Drehzahlen ermöglichen. Für Werkzeuge und werkzeugaufnahmen mit unterschiedlichen Kegeln gibt es passende Adapter. Wozu brauchen Sie Spiralbohrer mit Morsekegel, diese Spiralbohrer sind zum Beispiel kobaltlegiert und widerstehen höchster Beanspruchung in schwer zerspanbaren Werkstoffen. Das sind Stahllegierungen wie V2A und V4A. Diese Edelstähle sind rostfrei. V2A ist legiert mit und V4A mit Molybdän zur Chlorbeständigkeit. Der Spiralbohrer bohrt ohne Probleme Materialien mit einem Drehmoment von bis 1200 N/mm². Nach DIN 345 gefertigt, beträgt sein Spitzwinkel 130°, das heißt, Sie benötigen nur wenig Kraft beim Bohren. Er ist gefertigt aus HSSE-Stahl mit fünf Prozent Kobalt, Typ N, das heißt, mit einer Normalspirale zum Bohren in weiteren Materialien wie Baustahle, Nichteisenmetalle und Gusseisen. HSS-Schnellarbeitsstahl (High Speed Steel) ist ein hochlegierter Werkzeugstahl. Gegenüber gewöhnlichem Werkzeugstahl. Damit sind bis zu vierfach höhere Schnittgeschwindigkeiten machbar, weil das Material bei hohen Temperaturen bis 600°C die Härte behält. Die HSS-Bohrer verdrängen heute bereits die Bohrer aus herkömmlichem Werkzeugstahl wegen ihrer exzellenten Eigenschaften aus der Zerspantechnik. Der HSSE-Bohrer mit seiner Kobaltlegierung bohrt besonders in Materialen mit hoher Festigkeit. Er hat eine sehr hohe Härte eine optimale Standzeit ( 20 % mehr als baugleiche HSS-Bohrer und 50 % weniger Vorschubkraft) und eine sehr gute Hitzebeständigkeit. Die Ausführungen der kobaltlegierten Spiralbohrer mit Morsekegel zur Herstellung von Bohrbuchsen für das schnelle Bohren von Werkstücken, die nicht jedesmal neu ausgemessen werden sollen, können Bohrbuchsenbohrer mit Morsekegel verwendet werden. Sie sind ebenfalls aus Hochleistungs-Schnellstahl, gefräst in extra langer Ausführung und rechtsschneidend als Typ N. Der Spitzenwinkel ist hier 118° mit Kegelmantelanschliff und dampfangelassen sowie außen poliert. Damit lassen sich legierter und unlegierter Stahl und Stahlguß sowie Grauguss, Temperguss, Sphäroguss und Sintereisen mit hoher Bruchsicherheit bohren. Das Dampfanlassen erhöht den Abriebwiderstand und vermindert eine Verschweißneigung mit den Spänen. Die Bandbreite der Spiralbohrer mit Morsekegel und mehr als 900 N/mm² Zugfestigkeit reicht vom Spiralbohrer mit Morsekegel 10.00 mm mit MK1 DIN 345 HSS für 6,60 Euro bis zum Industrie Spiralbohrer 75,00 mm mit MK 5 Schaft in der gleichen Qualität für rund 860 Euro. Um kleinere Morsekegel einspannen zu können, sind Reduzierhülsen zum Runterreduzieren von großen Kegelaufnahmen mit Austreiberkeil erhältlich. Außerdem gibt es Verlängerungshülsen. Des Weiteren nehmen gehärtete und geschliffene Kegeldorne Bohrfutter auf bei Maschinen mit Morsekegelschaft.