Ihr Partner für hochwertige Werkzeuge der Firma Bohrcraft

Bestellung per Fax +49 7255 7657563 per Telefon +49 7255 7657562

Diamant Dosensenker Profi Ausführung mit Turbo Segmenten

Ein Professionelle Dosensenker ein Profiwerkzeug für Hand und Heimwerker

. Industrie Dosensenker zum bohren von Abzweigdosen wie Lichtschalter oder Steckdosen in Beton und Mauerwerk.
Diamant Dosensenker 68 mm Profi Ausführung mit Turbo Segmenten ist im Angebot für 71,90 € Ansehen

Diamant Dosensenker 68 mm Profi Ausführung mit Turbo Segmenten

Artikelnummer: 27200300068
EAN: 4014691232349

AKTIONSANGEBOT BOHRCRAFT

März bis September 2019
Gültigkeit von 01.03.2019 bis 30.09.2019



Diamant Dosensenker Ø 68 x 60 mm



71,90 €
pro Stück
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten

Menge: Stück

In den Warenkorb

Artikel ansehen
Diamant Dosensenker 82 mm Profi Ausführung mit Turbo Segmenten ist im Angebot für 79,70 € Ansehen

Diamant Dosensenker 82 mm Profi Ausführung mit Turbo Segmenten

Artikelnummer: 27200300082
EAN: 4014691232356

AKTIONSANGEBOT BOHRCRAFT

März bis September 2019
Gültigkeit von 01.03.2019 bis 30.09.2019





Diamant Dosensenker Ø 82 x 60 mm

79,70 €
pro Stück
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten

Menge: Stück

In den Warenkorb

Artikel ansehen
Ansehen

Adapter mit 6-kant Aufnahmeschaft 9,5 mm für Bohrfutter

Artikelnummer: 23011500001
EAN: 4014691149272

14,60 €
pro Stück
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten

Menge: Stück

In den Warenkorb

Artikel ansehen
Ansehen

Adapter mit SDS-plus Aufnahmeschaft

Artikelnummer: 23011500002
EAN: 4014691149289

18,90 €
pro Stück
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten

Menge: Stück

In den Warenkorb

Artikel ansehen

Der Dosensenker als wirtschaftlichste Lösung

Der Dosensenker gehört nach dem Hartmetallbohrer wohl zu einer der effektivsten Innovationen im Bereich der Elektromontage sowie des Anlagenbaus und schließt besonders wirtschaftliche Vorteile mit ein. Um Missverständnisse vorzubeugen, mit Dosen sind hier Aufnahmegehäuse für Steckdosen, Schalter oder Verteiler gemeint, die verdeckt „unter Putz“ verbaut werden. Das Einbringen der entsprechenden Sacklöcher ist mithilfe dieses diamantbestückten Dosensenker in wenigen Minuten exakt und sauber erledigt.

Innovative Entwicklungsschritte des Dosensenkers

Bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts war es üblich, die Verlegung von Elektroleitungen und den dazu gehörigen Bedienelementen, „auf Putz“ vorzunehmen. Dies stand auch im Zusammenhang mit dem Umstand, dass die Nachrüstung in älteren Gebäuden den mit Abstand größten Anteil in Anspruch nahm. Die Bezeichnung der Bedienelemente entsprach ihrem äußeren Aussehen und so entstand die Bezeichnung Steckdose, Verteilerdose und auch Schalterdose. Besonders durch extrem steigende Bautätigkeit drehte sich das Verhältnis in den fünfziger Jahren und es wurde üblich, selbige samt den dazugehörigen Leitungen unsichtbar „unter Putz“ zu verlegen. Dabei entstand das Problem, entsprechende Leergehäuse, also Dosen, ebenfalls in Wände oder Raumdecken zu versenken. Obwohl vom Gehäuse nun nichts mehr zu sehen ist, haben sich die Bezeichnungen, außer beim Lichtschalter, nicht geändert. Verlegungen „auf Putz“ sind nur noch in Kellern, Feuchträumen und gewerblich genutzten Räumen üblich.

Problemstellungen und Lösungen

Für die Unterputzverlegung von elektrischen Leitungen wurden spezielle flache „Litzen“ entwickelt, was keine große Hürde bedeutete. Die Bedienelemente mussten zur verdeckten Anbringung ebenfalls umgestaltet werden, doch an ihrer Bauhöhe war nicht zu rütteln und musste daher komplett im Mauerwerk versenkt werden. Hieraus wird auch der Begriff des „Dosensenkers“ verständlich. Dieser kam jedoch erst viel später auf dem Markt. Während ein Mauerdurchbruch mit diesen kleinen Abmaßen ohnehin schon immer eine Herausforderung war, bereitete die Herstellung eines relativ kurzen Sacklochs - in Anlehnung an Sackgasse - besonders große Probleme. Eine Idee war es, die Löcher bei der Wanderrichtung mit zu berücksichtigten, was für den Maurer jedoch ebenfalls eine zeitraubende Feinarbeit darstellte. Erste Verbesserung schaffte in den sechziger Jahren der Hartmetallbohrer. In das Mauerwerk konnte nun relativ schnell ein Ring aus eng aneinander liegende Bohrungen gesetzt werden, dessen innerer Kern sich dann mit Hammer und Meißel entfernen ließ.

Der erste Hartmetall-Dosensenker

Dank der fortschreitenden Technologie in der Hartmetalltechnik standen dann wenige Jahre später die ersten sogenannten Kronenbohrer mit Hartmetallzähnen zu Verfügung. Auch die ersten Dosensenker, einem Kronenbohrer weitgehend ähnlich, ließen nicht lange auf sich warten. Ob Ziegel, Kalksandstein, Gips oder Porenbeton, Sacklöcher für Unterputzdosen konnten nun in einem Bruchteil der Zeit der früheren Vorgehensweise eingebracht werden. Jedoch eine Ausnahme blieb bestehen, und zwar der mit Baustahl armierter Beton, auch als Stahlbeton bekannt. Armierungsstahl ist sehr hart und spröde und wer mit seinem Hartmetallbohrer schon mal auf einen Draht der Stahlmatte im Beton traf, weiß was passiert - außer dass der Bohrer zerstört wird - praktisch nichts mehr. Aus diesem Grund mussten zum Beispiel Verteilerdosen an Decken von Zimmern und Büroräumen noch lange Zeit weiterhin „auf Putz“ verlegt werden.

Diamant-Dosensenker als absolute Allrounder

Schon 1939 wurden erste Diamantbesetzte Schleifscheiben von der Firma „Richard Hahn“ aus Idar Oberstein angeboten. Obwohl für spezielle Einsätze in der Industrie und Forschung sehr gefragt, waren sie für den breiten gewerblichen und industriellen Produktionseinsatz noch zu teuer. Erst 1953 gelang dem Physiker "Erik Lundblad", als Mitarbeiter des schwedischen Elektrotechnik-Konzerns ASEA, die Herstellung des ersten synthetischen Diamanten - auch Industriediamanten genannt. Aufgrund der bedeutend geringeren Investitionskosten, gepaart mit einer nie gekannten hohen Wirtschaftlichkeit, begann nun der Siegeszug in Industrie und Handwerk. Interessant ist, dass die Unterscheidung von synthetischen, also künstlichen, gegenüber echten Diamanten kaum zu sehen ist und nur durch Experten festgestellt werden kann. Entscheidend ist jedoch, dass in Bezug auf ihre Härte keinerlei Unterschiede bestehen.

Schon bald wurden auch Dosensenker mit synthetischen Diamanten ausgerüstet, wodurch Stahlbeton nun ebenfalls seinen Widerstand aufgeben musste. Es ist also nicht erforderlich, den Einsatz für Diamant-Dosensenker auf Stahlbeton zu beschränken. Mit dem Diamant-Dosensenker können Sie von Rigips über Keramik bis Stahlbeton alles schneiden, ohne Ausnahme.

Diamant gegenüber Hartmetall

Offensichtlich zeigen sich die Unterschiede der beiden Materialien schon in der Bezeichnung. Während Diamant eine Form von reinem Kohlenstoff ist, besitzt Hartmetall metallischen Ursprung, jedoch ebenfalls in Verbindung mit Kohlenstoff. Dabei spielt in beiden Fällen Druck und hohe Temperatur die entscheidende Rolle. Am besten wird der Unterschied deutlich, wenn man sich auf die unterschiedlichen Verfahren der Herstellung konzentriert.

1. Hartmetall

Hierbei handelt es sich zwar um ein Gemisch von verschiedenen Metall-Karbiden, jedoch nicht um eine Legierung, die nur durch Verschmelzen entstehen würde. Karbide hingegen sind Verbindungen mit Kohlenstoff. Zum Vergleich, Rost stellt zum Beispiel eine Verbindung von Sauerstoff mit Eisen dar. Zur Herstellung von Hartmetall kommen Metall-Karbide wie Wolfram, Titan, Tantal und weitere zum Einsatz. Die Karbide werden in einen pulverartigen Zustand gebracht und auf 1500 Grad erhitzt sowie unter hohem Druck in eine Form gepresst. Dieser Vorgang wird „Sintern“ genannt. Das so entstandene Hartmetall besitzt eine Härte, je nach Mischung, bis zu 2000HV (nach Vickers)

2. Synthetischer Diamant (Industriediamant)

Bei diesem Verfahren wird reiner Kohlenstoff in Form von Grafit auf 1500 Grad erhitzt und unter einem Druck von gewaltigen 60.000 Bar zusammengepresst. Dadurch verwandelt sich der Grafit in Diamant, was eigentlich die stabile Form von Kohlenstoff ausmacht.

Besondere Diamant-Ausführung für Dosensenker-Schneiden

Hier kommt ein sogenannter polykristalliner Industriediamant zum Einsatz. Er besteht aus einer großen Anzahl winziger Diamantkörner. Während des Bohrvorgangs brechen winzige Ecken und Körnchen immer wieder aus den Schneidezähnen heraus, wodurch regelmäßig beim Dosensenker neue Schneidkanten entstehen. Also ein sogenannter Selbstschärfungseffekt.

Aufbau des Dosensenker

Der Diamant Dosensenker besteht aus einem röhrenförmigen Grundkörper, an dessen unterem Ende vier Diamantsegmente mit einer Höhe von 8 Millimetern im Hartlötverfahren aufgelötet sich. Diese Segmente bilden beim Dosensenker somit die Schneidzähne. Auf der Maschinenseite ist das Rohr mit einer Stahlplatte verschweißt und geschlossen. In der Stahlplatte befindet sich ein Innengewinde mit einem Schrauben-Durchmesser M 16.

Hier kann der als Zubehör erhältliche Aufnahme-Schaft mit 6-kant oder mit Aufnahme-Schaft SDS Plus für die Bohrmaschine eingeschraubt werden. Der Aufnahme-Schaft weist seinerseits werkzeugseitig eine Bohrung zur Aufnahme des Zentrierbohrers auf, der mit einer rechtwinklig dazu stehenden sechs Millimeter-Schraube gesichert wird. Der Zentrierbohrer ist in der Regel mit Hartmetallschneiden bestückt und führt den Dosensenker solange, bis er im vollen Umfang in den Stein oder Beton eingetaucht ist. In der Wandung des Dosensenkers befinden sich mehrere Schlitze, die den Abtransport des Schneidstaubes begünstigen.

Arbeiten mit dem Dosensenker

Die wichtigsten Größen von Dosensenker sind die Durchmesser 68 und 82 Millimeter, wobei der Dosensenker 82 Millimeter Durchmesser speziell für Unter-Putz-Verteilerdosen gebraucht wird. Nachdem alle Kreuzpunkte für die zu setzenden Dosen angezeichnet sind, kann der Dosensenker direkt in Aktion treten. Hierzu wird der Zentrierbohrer so genau wie möglich auf des angezeichnete Kreuz angesetzt. Vorher muss jedoch die richtige Geschwindigkeit der Bohrmaschine eingestellt werden. 2000 bis 3000 U/min für den Dosensenker sind ideal bei weichen Materialien wie Gips und Porenbeton.

Stahlbeton hingegen sollten Sie eher mit Drehzahlen um 1000 U/min angehen. Diamant- Dosensenker bitte nicht mit Schlagwerk benutzen. Es würde nicht nur keinerlei Vorteile bringen, sondern lediglich ein frühzeitiges Ende des Dosensenkers bedeuten. Da die Armierung im Stahlbeton für den hartmetallbestückten Zentrierbohrer zerstörend wirken könnte, kann er, nachdem der Senker eine Tiefe von ca. 5 bis 10 Millimeter erreicht hat, auch ohne Zentrierbohrer weiter arbeiten. Bis der Dosensenker greift, kann der Zentrierbohrer hingegen auch mit Schlag arbeiten. Zum Schluss wird der restliche Bohrkern mit einem Meißel und leichten Hammerschlägen entfernt.

Dosensenker in Elektrogewerbe und Anlagenbau

Nicht nur für Dosen im Elektrobereich sind diese Dosensenker von hohem wirtschaftlichem Wert. Ein weiterer Zweig besteht für Dosensenker weitestgehend auf dem Gebiet des Anlagenbaus. Durchbrüche für Rohrleitungen in Leichtbauwänden oder wärmedämmenden Sandwichverkleidungen sind Bereiche, die durch diese vielseitigen Dosensenker ebenfalls abgedeckt werden.

Um Ihnen so schnell wie möglich die Vorzüge dieses hoch innovativen Dosensenker zukommen zu lassen, macht sich Ihr neuer Dosensenker unverzüglich am Tag nach Eingang der Bestellung zu Ihnen auf den Weg!